• Grundsätzlich kommen alle DienstnehmerInnen für Kurzarbeit, egal ob Teilzeit, befristet oder als Leiharbeitskraft beschäftigt in Frage.
  • Mitglieder des geschäftsführenden Organs sind förderbar, wenn sie ASVG-versichert sind.
  • Lehrlinge sind förderbar.
  • Freie DienstnehmerInnen sind förderbar, wenn eine monatliche Normalarbeitszeit dargestellt werden kann.

Nur geringfügig Beschäftigte, Beamte, Ein-Personen-UnternehmerInnen und Gesellschafter-Geschäftsführer sind nicht von den Kurzarbeitsregelungen umfasst.

Durch die Kurzarbeit kann deine Arbeitszeit auf bis zu null Stunden verringert werden und trotzdem bekommst du dafür 80 bis 90 Prozent deines ganzen Gehalts weiterbezahlt.

Hier findest du die wichtigsten Informationen zur Kurzarbeit!

Du brauchst Hilfe? Wir haben eine Übersicht über alle Fördermittel, Notfallfonds & finanzielle Hilfestellungen rund um Corona für dich!

Welche Härtefall-Fonds, Fördermittel & Töpfe als Hilfestellung während der Corona-Krise gibt es? Und welche Förderungen vergeben die Bundesländer, die Kammern, Ministerien, Verwertungsgesellschaften oder Initiativen vergeben?

Es fällt schwer die Übersicht über Hilfemöglichkeiten zu bewahren, deswegen haben wir dir eine erstellt!

Ja, das ist grundsätzlich möglich, hängt aber auch von den Richtlinien der anderen Förderungen ab.

Keine weiteren Förderungen in Form von Barauszahlungen/Zuschüsse dürfen jedoch durch die Gebietskörperschaften bezogen werden, die der Bekämpfung der Auswirkungen von COVID-19 dienen.

Wichtig ist, dass du bei zukünftiger Beantragung weiterer öffentlicher Finanzhilfen für deine existenzbedrohliche Wirtschaftslage oder Liquiditätsengpässe die gewährten Finanzhilfen angibst!

Wenn durch deine Arbeit keine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung entsteht, weil du beispielsweise keinen Kontakt mit KundInnen/ KlientInnen oder PatientInnen hast, ist dein Arbeitgeber noch dazu berechtigt, dir das Tragen von Schutzmaske zu untersagen.

Das kann hängt aber noch von der jeweiligen Gefahrenlage und Branche ab und muss daher im Einzelfall beurteilt werden. Zudem hat die Regierung breite Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und in Betrieben Aussicht gestellt.

Dein Arbeitgeber muss zweckmäßige Schutzmaßnahmen zu treffen, um eine Ansteckung der Beschäftigten bestmöglich verhindern. Neben einer leicht zugänglichen Möglichkeit zur Desinfektion zählen hierzu Hygieneempfehlungen für die Beschäftigten und eine allfällige Gefahren mitbedenkende Planung von Dienstreisen.

Die Verpflichtung, Schutzmasken bereitzustellen, trifft den Arbeitgeber nur in Sonderfällen, beispielsweise bei der Arbeit in Krankenhäusern oder bei Dienstreisen in Risikogebiete.

Bevor du etwas unterschreibst solltest du dich bitte UNBEDINGT von uns beraten lassen! Unter dieser Hotline kannst du uns erreichen: 0800 /22 12 00 80!

Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist rechtlich zwar jederzeit möglich, sofern die entsprechenden Fristen und Formvorschriften erfüllt werden. Wir empfehlen jedoch nachdrücklich, zu anderen Maßnahmen zu greifen, um die aktuelle Krisensituation zu überbrücken.

Bitte weise deinen Arbeitgeber ausdrücklich auf die Möglichkeit einer Homeoffice-Vereinbarung oder Kurzarbeit hin!

Nein. Grundsätzlich müssen sämtliche Verfügungen bezüglich der Anwesenheitspflicht im Betrieb zwischen dir und deinem Arbeitgeber vereinbart werden.

Eine Quarantäne der Arbeitsstätte bzw. des Betriebs oder einer physischen Person wird von den Gesundheitsbehörden verhängt. Wenn du in einer deklarierten Sperrzone wohnst und du diese zum Antritt deiner Arbeit (unberechtigt) verlassen müsstest, oder sich deine Arbeitsstelle selbst in so einem Gebiet befindet, das zur Sperrzone erklärt wurde, musst du unverzüglich mit deinem Arbeitgeber Kontakt aufnehmen um deine Verhinderung mitzuteilen.

Eine Verpflichtung zur Telearbeit besteht nur dann, wenn eine diesbezügliche Vereinbarung in deinem Arbeitsvertrag bereits enthalten ist oder sich darin eine sogenannte Versetzungsklausel findet, wonach man einseitig an einen anderen als den ursprünglich vereinbarten Arbeitsort versetzt werden kann.

In allen anderen Fällen muss die Verlegung des Arbeitsortes zwischen dir und deinem Arbeitgeber ausdrücklich vereinbart werden.

Ja, dein Arbeitgeber muss dein Entgelt weiterzahlen. Die Firma bekommt diese Kosten dann entsprechend ersetzt. Die Bundesregierung hat inzwischen bestätigt, dass eine Entgeltfortzahlung abgesichert ist.

Dein Arbeitgeber kann mit einem Antrag bei der Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Wirkungsbereich die Quarantäne verhängt wurde, das von ihm geleistete Entgelt sowie den darauf entfallenden Dienstgeberanteil für die Sozialversicherung vom Bund zurückfordern. Der Antrag muss binnen 6 Wochen ab dem Tag der Aufhebung der Quarantäne bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einlangen. In Wien ist die MA 40 zuständig.  

Das wird im Einzelfall geprüft. Gib dem AMS bekannt, warum du das Arbeitsverhältnis beendet hast. Das AMS wird entscheiden, ob ein Nachsichtsgrund vorliegt. Hier findest du alle aktuellen Informationen dem AMS zum Coronavirus!

Beschäftigte (das gilt auch für Geringfügig, Teilzeit, oder Befristet Beschäftigte & Leiharbeitskräfte) müssen sich arbeitsbereit halten, dem Arbeitgeber obliegt es, dich im Rahmen deines Arbeitsvertrages einzusetzen (z.B. zu Inventurarbeiten, Schulungen, usw.). Entscheidet sich dein Arbeitgeber dazu, dich oder alle deine KollegInnen vorerst freizustellen, dann muss er dein oder eurer Entgelt weiter bezahlen.

Wir empfehlen in diesem Fall betroffenen Beschäftigten & Arbeitgebern, die neu geschaffene Kurzarbeit zu berücksichtigen

Hier findest du Informationen zur Kurzarbeit!

Grundsätzlich ist der eigene Tätigkeitsbereich Teil des (mündlichen oder schriftlichen) Arbeitsvertrages der bei Einstellung vereinbart wurde.

Gleichzeitig musst du aber auch deine Treuepflicht gegenüber deinem Arbeitgeber  beachten. Sollte deinem Betrieb ein unverhältnismäßiger Nachteil drohen und deine kurzzeitige Abhilfe erforderlich sein, bist du aus der Treuepflicht heraus verpflichtet, deinen Arbeitgeber zu unterstützen. Eine dauerhafte Zuteilung eines neuen Tätigkeitsbereichs kann hingegen nur mit deiner Zustimmung erfolgen.

Beschäftigten mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahren kann für bis zu 15 Werktagen eine bezahlte Sonderbetreuungszeit ermöglichen werden.

Da aus rechtlicher Sicht kein Dienstverhinderungsgrund vorliegt, wenn eine alternative Kinderbetreuung in der Schule oder im Kindergarten möglich ist, bedarf es dafür aber einer zweiseitigen Vereinbarung. Sowohl du als auch dein Arbeitgeber müssen daher für diese Ausnahmeregelung ihre Zustimmung erteilen.

Bei der Sonderbetreuungszeit handelt es sich weder um einen Krankenstand, noch um einen Urlaub. Du bekommst dein Entgelt weiter voll bezahlt. Dein Arbeitgeber bekommt auch ein Drittel der daraus entstandenen Lohnkosten vom Bund ersetzt.

Wir fordern dass die Sonderbetreuungszeit für verlängert und zu einem Rechtsanspruch für alle Eltern mit Kinder unter 14 Jahren wird, damit sie nicht länger vom „guten Willen“ ihrer Arbeitgeber abhängig sind!

Grundsätzlich wurde seitens der Regierung angekündigt, eine flächendeckende Kinderbetreuung zu gewährleisten, allerdings gibt es Schulen & Kindergärten von denen die Betreuung nur bestimmten Berufsgruppen gewährt wird.

Wurde dir eine Betreuungsmöglichkeit verweigert, obwohl dein Kind notwendigerweise betreut werden muss und du keine andere Betreuungsperson zur Verfügung hast, liegt ein berechtigter Dienstverhinderungsgrund vor, den du deinem Arbeitgeber unverzüglich melden musst.

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